KI Garage Glossar
123 Begriffe aus dem KI Garage Podcast — erklärt, verlinkt, nach Episoden sortiert.
- AddressHero — SaaS-Tool für Adressvalidierung im E-Commerce-Checkout. Prüft, ob eingegebene Adressen korrekt sind.
- AI-Agent — Autonome KI-Software, die eigenständig Aufgaben planen, ausführen und iterieren kann.
- AI-Coding-Agent — Ein AI-Agent, der speziell auf Softwareentwicklung ausgerichtet ist und eigenständig Code schreiben, testen und debuggen kann.
- Andrej Karpathy — KI-Forscher und OpenAI-Mitgründer. Bekannt für seine Arbeit an neuronalen Netzen und seine öffentlich geteilten Entwicklungsmethoden mit AI-Agents.
- Android — Mobiles Betriebssystem von Google für Smartphones und Tablets.
- Android Studio — Googles offizielle IDE für Android-App-Entwicklung.
- Anonymisierung — Verfahren zum Entfernen personenbezogener Daten, damit Rückschlüsse auf einzelne Personen unmöglich werden.
- Anthropic — KI-Unternehmen und Entwickler von Claude. Fokus auf sichere und hilfreiche KI-Systeme.
- API — Application Programming Interface — Programmierschnittstelle für den Datenaustausch zwischen Anwendungen.
- Auth — Kurzform für Authentication (Anmeldung) und Authorization (Berechtigungen) in Software.
- Backend — Der unsichtbare Teil einer Anwendung, der Daten verarbeitet, speichert und Logik ausführt (Server, Datenbank, APIs).
- Base44 — No-Code-App-Builder für schnelle Prototypen ohne Programmierkenntnisse.
- BMAD — Kurzform für BMAD-Methode — strukturierter Loop-Ansatz für Coding mit AI-Agents.
- BMAD-Methode — Strukturierter Loop-Ansatz für Coding mit AI-Agents. Gibt dem Agenten klare Rollen und iterative Arbeitsschritte vor.
- Business Case — Wirtschaftliche Analyse, die den erwarteten Nutzen, die Kosten und die Rentabilität eines Projekts bewertet.
- CAC — Customer Acquisition Cost — die Kosten pro gewonnenem Neukunden.
- ChatGPT — KI-Assistent von OpenAI. Weit verbreitet für Textgenerierung, Analyse und Programmierung.
- Chrome — Webbrowser von Google mit großer Verbreitung. Eine der größten Codebases der Welt.
- Claude — KI-Assistent von Anthropic. Wird für Entwicklung, Texterstellung und Analyse eingesetzt.
- Claude Code — CLI-Tool von Anthropic für KI-gestützte Entwicklung im Terminal.
- Clerk — Authentifizierungs-Service für Webanwendungen mit Social Login und User-Management.
- CLI — Command Line Interface — textbasierte Schnittstelle zur Interaktion mit Software über Befehle im Terminal.
- Code Review — Systematische Prüfung von Quellcode auf Fehler, Verständlichkeit, Sicherheit und sinnvolle Architekturentscheidungen. Kann nach einer Änderung oder kontinuierlich während der Entwicklung stattfinden.
- Coding-Agent — Ein AI-Agent, der eigenständig Code schreiben, debuggen und testen kann. Beispiele sind Claude Code und OpenAI Codex.
- Commands — Statische Kontext-Dateien für AI-Code-Editoren. Erste Evolutionsstufe des Kontextmanagements.
- Consumer Behavior — Wissenschaftliches Feld, das untersucht, wie und warum Menschen Kaufentscheidungen treffen.
- CRM — Customer Relationship Management — Software zur Verwaltung von Kundenbeziehungen.
- Cross-Selling — Verkaufsstrategie, bei der ergänzende Produkte empfohlen werden — z.B. Kaffee zum Brötchen.
- Cursor — KI-gestützter Code-Editor, der AI-Modelle direkt in den Entwicklungsprozess integriert.
- CursorBench — Benchmark für Coding-Modelle, der Erfolgsquoten, durchschnittliche Aufgabenkosten und unterschiedliche Thinking Levels gegenüberstellt.
- Custom GPT — Anpassbare Variante von ChatGPT, die mit eigenen Dokumenten, Anweisungen und Kontext konfiguriert werden kann. Ermöglicht spezialisierte KI-Assistenten ohne Programmierkenntnisse.
- Customer Acquisition Cost — Die Kosten, die anfallen, um einen neuen zahlenden Kunden zu gewinnen. Zentrale Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit von Growth-Strategien.
- DAG — Directed Acyclic Graph — ein gerichteter, azyklischer Graph. In Multi-Agent-Systemen ein Übergabeformat, bei dem Agents über klar definierte Abhängigkeiten kommunizieren statt über einen zentralen Orchestrator.
- Datenschutz — Schutz personenbezogener Daten gemäß DSGVO. Besonders relevant bei Minderjährigen und sensiblen Daten.
- Deployment — Der Prozess, eine Anwendung auf einen Server zu bringen, damit sie öffentlich erreichbar ist.
- Didacta — Europas größte Bildungsmesse. Findet jährlich in wechselnden deutschen Städten statt.
- Distribution — Der Prozess, ein Produkt zu den richtigen Nutzern und Kunden zu bringen. Umfasst Marketing, Growth, Vertriebskanäle und Reichweitenaufbau.
- DSGVO — Datenschutz-Grundverordnung — EU-Regelwerk zum Schutz personenbezogener Daten. Besonders relevant bei Software für Minderjährige.
- e-GMAT — Adaptives Online-Testvorbereitungs-Portal für den GMAT. War Inspiration für das Mathopia-Konzept.
- EdTech — Education Technology — Sammelbegriff für digitale Produkte und Technologien im Bildungsbereich.
- Evals — Evaluierungen und Tests, mit denen die Qualität und Zuverlässigkeit von KI-Modell-Outputs systematisch gemessen wird.
- fal.ai — KI-Bildgenerierungs-Plattform.
- Feasibility — Eines der vier klassischen Produktrisiken nach Marty Cagan: das Risiko, ob ein Produkt technisch umsetzbar ist. Durch AI-Coding-Tools sinkt dieses Risiko drastisch.
- Feasibility Risk — Produktrisiko, dass ein Vorhaben technisch nicht umsetzbar ist. Durch AI-Coding-Tools sinkt dieses Risiko drastisch.
- Film- und Medienstiftung NRW — Förderinstitution des Landes Nordrhein-Westfalen für Film-, Medien- und Digitalprojekte.
- Forking — Abzweigen eines neuen Agentenlaufs aus einer bestehenden Unterhaltung. Der neue Lauf übernimmt die bisherige History und kann sie für eine spezialisierte Aufgabe weiterverwenden.
- Foundation-Model — Große, vortrainierte KI-Modelle wie GPT-4 oder Claude, die als Basis für verschiedene Anwendungen dienen.
- Frontend — Der sichtbare Teil einer Anwendung, mit dem Nutzer direkt interagieren (Oberfläche, Buttons, Menüs).
- Gamification — Einsatz von Spielelementen (Punkte, Levels, Belohnungen) in nicht-spielerischen Kontexten wie Bildung oder Arbeit.
- Git — Versionskontrollsystem für Quellcode. Speichert Änderungen nachvollziehbar und ermöglicht Zusammenarbeit.
- GitHub — Plattform für Versionskontrolle und Code-Kollaboration auf Basis von Git.
- GitLab — Plattform für Versionskontrolle und DevOps-Workflows mit Branching, Merge Requests und CI/CD-Pipelines.
- Hackathon — Innovations-Wettbewerb, bei dem Teams in begrenzter Zeit Prototypen für reale Probleme entwickeln und vor einer Jury pitchen.
- Handschrifterkennung — KI-gestützte Erkennung handgeschriebener Texte oder Zahlen. Bei Mathopia zur Auswertung handschriftlicher Lösungswege eingesetzt.
- Hetzner — Deutscher Cloud-Hosting-Anbieter für VPS und dedizierte Server.
- HubSpot — CRM- und Marketing-Plattform für Inbound-Marketing, Sales und Kundenservice.
- Inclusive Leaders — Simonetta Batteiger's Website für Product Leadership Coaching.
- Instagram — Social-Media-Plattform für Foto- und Video-Content. Wichtiger Kanal für Marketing und Distribution.
- JustShip — Autonome Software-Agentur aus KI-Agents, gebaut von Yves Schleich. Neun spezialisierte Agents (Account-Manager, Produktmanager, Backend-Dev, Frontend-Dev, QA, Security u.a.) arbeiten wie ein Entwicklerteam zusammen.
- Khan Academy — Kostenlose Lernplattform mit sokratischen KI-Chatbots, die Schüler durch Fragen zum Lernen führen.
- Kontextfenster — Die maximale Menge an Text (gemessen in Tokens), die ein LLM in einem einzelnen Durchlauf verarbeiten kann.
- Lean Builder Funnel — Framework von Ben Sufiani — One Channel, One Journey, One Offer. Fokus statt Diversifikation für Solo-Builder.
- Linear — Projektmanagement-Tool für Software-Teams. Schnell und schlank.
- Linux — Open-Source-Betriebssystem, das häufig für Softwareentwicklung und Server eingesetzt wird.
- LLM — Large Language Model — großes Sprachmodell, das natürliche Sprache versteht und generiert. Basis für Tools wie ChatGPT und Claude.
- Lovable — No-Code-App-Builder, der aus natürlicher Sprache Webanwendungen generiert.
- Mailchimp — E-Mail-Marketing-Plattform für Newsletter und Automatisierungen.
- Markdown — Einfache Auszeichnungssprache für die Formatierung von Texten. Wird häufig für Dokumentation und als Kontextdateien für AI-Agents verwendet.
- Mathopia — Spielerisches KI-Mathe-Lernsystem für Schüler ab der 5. Klasse. Kombiniert Minigames mit Handschrifterkennung, um individuelle Lernlücken zu erkennen.
- MCP — Model Context Protocol — Standard für die Anbindung externer Tools an AI-Modelle.
- Midjourney — KI-Bildgenerator, der aus Textbeschreibungen hochwertige Bilder erstellt.
- Mind the Product — Internationale Produktmanagement-Community und Konferenz.
- Mistral — EU-konformes Sprachmodell aus Frankreich. Wird für datenschutzsensible Anwendungen eingesetzt.
- Model Drift — Veränderung des Verhaltens eines KI-Modells über die Zeit, etwa durch Updates des Anbieters. Kann dazu führen, dass eine funktionierende Lösung plötzlich andere Ergebnisse liefert.
- Multi-Agent-System — System, in dem mehrere spezialisierte KI-Agents zusammenarbeiten, um komplexe Aufgaben zu lösen. Jeder Agent hat eine definierte Rolle und kommuniziert über strukturierte Übergabeformate mit anderen Agents.
- Next.js — React-basiertes Web-Framework für moderne Webanwendungen mit Server-Side-Rendering.
- No-Code — Softwareentwicklung ohne eigenen Programmiercode. Tools wie Lovable generieren den Code aus natürlicher Sprache oder visuellen Eingaben.
- Obsidian — Wissensmanagement-Tool mit Markdown-Dateien. Ermöglicht vernetzte Notizen als "zweites Gehirn".
- OCR — Optical Character Recognition — Texterkennung per Kamera oder Bild. Wandelt gedruckten oder handgeschriebenen Text in maschinenlesbaren Text um.
- One-Shot — Ansatz, bei dem eine komplette Aufgabe in einem einzigen Prompt an ein LLM übergeben wird, ohne iterative Zwischenschritte.
- Open Source — Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar und abhängig von der Lizenz veränderbar sowie weiterverteilbar ist. Offener Code erleichtert eigene Erweiterungen und gemeinschaftliche Entwicklung.
- OpenAI — KI-Unternehmen und Entwickler von ChatGPT und GPT-Modellen.
- OpenAI Codex — AI-Coding-Agent von OpenAI für autonome Softwareentwicklung.
- OpenClaw — Framework für autonome AI-Agenten. Auch Name der Vibe-Coding-Community in Köln am Startplatz.
- Opus — Das größte und leistungsstärkste Modell von Anthropic in der Claude-Familie. Wird für komplexe Aufgaben eingesetzt, die tiefes Verständnis und Reasoning erfordern.
- Pair Programming — Entwicklungsmethode, bei der zwei Personen gemeinsam am selben Code arbeiten. Eine Person schreibt den Code, während die andere Richtung, Struktur und Qualität im Blick behält.
- Payment — Zahlungsabwicklung in Software — z.B. Subscriptions, Einmalzahlungen, Webhooks.
- Pi — Minimalistischer und stark erweiterbarer Open-Source-Coding-Agent. Funktionen werden über installierbare Extensions ergänzt.
- Pi-Hydra — Open-Source-Erweiterung von Andreas Spannagel für Pi. Mehrere spezialisierte Review-Heads prüfen Qualität, Sicherheit oder Dokumentation, während ein Hauptagent programmiert.
- Pipeline — Mehrstufiger, automatisierter Verarbeitungsprozess — z.B. Daten anonymisieren, an KI senden, Ergebnis aufbereiten.
- Pirate Skills — Community aus Köln mit über 260 Mitgliedern, gegründet von Ben Sufiani. Bringt seit zehn Jahren Macher zusammen.
- Product at Heart — Produktmanagement-Konferenz.
- Prompt Caching — Zwischenspeicherung bereits verarbeiteter Prompt-Bestandteile. Wiederverwendeter Kontext muss dadurch nicht bei jedem Modellaufruf vollständig neu verarbeitet und berechnet werden.
- Prompting — Die Art und Weise, wie man Eingaben an ein KI-Modell formuliert, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen. Umfasst Techniken wie Zielbeschreibung, Kontext-Angabe und iteratives Nachprompen.
- Prototyp — Erste funktionsfähige Version eines Produkts zum Testen und Validieren einer Idee.
- Raspberry Pi — Einplatinencomputer in Kreditkartengröße für DIY-Projekte, Heimautomatisierung und Prototyping. Günstig und vielseitig einsetzbar.
- Resend — E-Mail-Versand-Service für Entwickler. Moderne Alternative zu Mailchimp für transaktionale E-Mails.
- Self-Hosting — Das eigenständige Betreiben von Software oder KI-Modellen auf eigener Infrastruktur statt über Cloud-Dienste externer Anbieter.
- Separation of Concerns — Software-Designprinzip, das verschiedene Verantwortlichkeiten in getrennten Modulen organisiert.
- Shared Context — Gemeinsam genutzter Kontext (z.B. Strategiedokumente, Markdown-Files), auf den mehrere Teammitglieder oder AI-Agents zugreifen.
- Skill Creator — Funktion in Claude, die spezialisierte Skills automatisch benchmarkt. Vergleicht Output mit und ohne Skill, um zu prüfen, ob der Skill die Qualität tatsächlich verbessert.
- Skills — Wiederverwendbare Kontextpakete für AI-Editoren. Dritte Evolutionsstufe nach Commands und MCP.
- Skills.sh — Plattform für wiederverwendbare AI-Skills, betrieben von Vercel. Gibt LLMs gezielten Kontext zu Tools und Best Practices.
- SonarQube — Open-Source-Plattform für automatisierte Code-Qualitätsanalyse und Security-Checks. Prüft Code auf Bugs, Schwachstellen und Code Smells.
- Sonnet — Mittelgroßes Modell von Anthropic in der Claude-Familie. Bietet eine gute Balance zwischen Leistung und Token-Kosten für klar strukturierte Aufgaben.
- SQL — Structured Query Language — Standardsprache für Datenbankabfragen und -verwaltung.
- Startplatz — Co-Working-Space und Startup-Inkubator in Köln. Veranstaltungsort für die Vibe-Coding-Meetups.
- Stripe — Payment-Infrastruktur für Online-Zahlungen, Subscriptions und Webhooks.
- Supabase — Open-Source-Alternative zu Firebase mit PostgreSQL-Datenbank und Authentifizierung.
- Tailscale — VPN-Netzwerk-Tool für sichere Verbindungen zu selbst gehosteten Diensten.
- Terminal — Textbasierte Schnittstelle zur Interaktion mit dem Betriebssystem. Wird für die Nutzung von Coding-Agents wie Claude Code benötigt.
- TikTok — Social-Media-Plattform für Kurzvideos. Wachsender Kanal für Marketing und Reichweitenaufbau.
- Token — Kleinste Texteinheit, die ein KI-Modell verarbeitet. Die Nutzung von Tokens bestimmt die Kosten bei API-Aufrufen.
- Usability Risk — Eines der vier Produktrisiken: das Risiko, dass Nutzer ein Produkt nicht verstehen oder nicht effektiv bedienen können.
- Value Risk — Eines der vier Produktrisiken: das Risiko, dass ein Produkt kein echtes Problem löst oder keinen ausreichenden Wert für Nutzer stiftet.
- Vercel — Cloud-Hosting-Plattform mit automatischem Deployment aus Git-Repositories.
- Viability Risk — Eines der vier Produktrisiken: das Risiko, dass ein Produkt wirtschaftlich nicht tragfähig ist.
- Vibe Coding — Programmieren mit KI-Unterstützung, bei dem man Anweisungen in natürlicher Sprache gibt statt jede Zeile selbst zu schreiben.
- Vier Produktrisiken — Framework aus dem Produktmanagement: Value Risk, Usability Risk, Feasibility Risk und Viability Risk. Bestimmt, wo die größten Unsicherheiten bei der Produktentwicklung liegen.
- Visual Studio Code — Kostenloser Code-Editor von Microsoft. Einer der meistgenutzten Editoren weltweit.
- Webhooks — Automatische Benachrichtigungen zwischen Systemen. Ein Server sendet Daten an eine URL, wenn ein Ereignis eintritt.
- WhisperFlow — Tool für Spracheingabe im Terminal. Wandelt gesprochene Anweisungen in Text um.
- WordPress — Weit verbreitetes Content-Management-System für Websites und Blogs.
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